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Schlagwort: zwischen den Stühlen

Menschen & Fische sind kompliziert. Über Älterwerden und das Entweder-Oder

Menschen & Fische sind kompliziert. Über Älterwerden und das Entweder-Oder

Okay, ich oute mich mal: Mein Sternzeichen sind die Fische. Ich habe – wie bei so vielen Dingen – ziemlich lange gebraucht, bis ich kapiert habe, was es damit auf sich hat. Dabei ist es auf jedem x-beliebigen Sternzeichen-Zuckerwürfel unschwer zu erkennen: Wir sind zwei. Immer. Der eine Fisch schwimmt nach rechts, der andere nach links. Und zwar gleichzeitig.   Tja. Das ist spannend, aufregend, manchmal kreativ … Aber auch ziemlich anstrengend. Und wie ich jetzt verstanden habe, wohl vor…

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„Erleichterter Familiennachzug“ in der Praxis. Ein Buchtipp

„Erleichterter Familiennachzug“ in der Praxis. Ein Buchtipp

Biggi Mestmäcker kenne ich als Textkollegin schon ein Weilchen. Ich habe auch – eher mit halbem Auge – verfolgt, wie sie immer wieder auf Facebook und woanders darüber berichtete, wie sie „über den Tellerrand“ kochte… Fotos von leckerem Essen, immer multinational. Kein Wunder, geht es doch hier um eine gemeinnützige Organisation, die „ohne Vorurteile für ein neues Miteinander zwischen Geflüchteten und Beheimateten“ kocht, isst, Gemüse schnippelt, voneinander lernt, lacht, sich austauscht. Das gefiel mir. Biggis Essensberichte und -fotos handelten oft…

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„Noch einmal ist alles offen“ – das Älterwerden als Geschenk & Chance zum Aufbruch. Eine Buchempfehlung

„Noch einmal ist alles offen“ – das Älterwerden als Geschenk & Chance zum Aufbruch. Eine Buchempfehlung

Was passiert, wenn jemand mit viel Lebenserfahrung, Neugierde, Optimismus und einem extrem offenen Blick ein Buch über ein Thema schreibt, um das andre lieber einen großen Bogen machen – sagen wir: über das Alter(n)? Und dabei weder Demenz noch Tod, weder Spiritualität noch Pflegebedürftigkeit ausklammert?  Genau! Ein solches Buch macht fast von selbst Mut, öffnet den Blick und lässt Leserinnen und Leser selbst auf die Suche gehen, nach dem „Geschenk des Älterwerdens“. Fundament: Auseinandersetzung mit meiner Endlichkeit Wenn die Autorin…

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Umbruchsgeschichten: vom ständigen Neu-Erfinden des Ich….

Umbruchsgeschichten: vom ständigen Neu-Erfinden des Ich….

Ja, ich mochte ihn schon immer gern, den einarmigen Kommissar aus dem Polizeiruf 110, Schauspieler in manchen Filmen des großartigen Helmut Dietl… und noch viel mehr, vor allem auch im Theater. Neulich aber hat er mich umgehauen: „Ich habe in meinem Leben so viel zudecken müssen, dass ich mich immer neu erfinden muss, damit das vorkommen darf, was ich seit jeher verdecke“, sagte er auf ZEIT online hier. Die Rede ist von Edgar Selge, 1948 im Sauerland geboren, mehr über…

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„Lebenslanges Lernen“: Auch mein Erfahrungsschatz ist ein Schatz!

„Lebenslanges Lernen“: Auch mein Erfahrungsschatz ist ein Schatz!

Diese Mini-Serie rund um den beruflichen Neustart mit 50plus, die Auffindbarkeit (neuer) Angebote als Selbstständige und die Kommunikation all dessen hat zwei Schwerpunkte: zum einen das „lebenslange Lernen“, zum anderen die Sichtbarkeit. Von mir, meinen Angeboten, meiner Erfahrung und Kompetenz, sichtbar genug, um die richtigen Kund/innen zu finden. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich beim Lernen eher der Typ für Präsenzseminare bin mich am Anfang dieses ganzen Prozesses der Sichtbarmachung meiner beuflichen Angebote sehr auf alles fokussiert habe, was…

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Willkommen in meinem neuen Büro! Zum Beispiel am 17. Februar

Willkommen in meinem neuen Büro! Zum Beispiel am 17. Februar

Ja, für mich hat es durchaus auch was mit dem Älterwerden zu tun… Als ich jünger war, dachte ich immer: „zu Hause bin ich überall da, wo gute Freunde sind…“ Das ist zwar im Prinzip noch immer richtig, aber es ist das deutliche Gefühl dazu gekommen: „Ich möchte auch endlich mal irgendwo ankommen!“ Das Unterwegssein scheint mir nicht mehr ganz so attraktiv wie früher… (Es sei denn, in unsrem Wohnmobilchen.. Aber das ist eine andre Geschichte…) Lange Rede, kurzer Sinn:…

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Nein, ich werde keine Barbie (mehr)! Vorbilder, Älterwerden und beruflicher Neustart 50plus

Nein, ich werde keine Barbie (mehr)! Vorbilder, Älterwerden und beruflicher Neustart 50plus

Es gibt Frauen, die lassen sich so lang operieren, bis sie in etwa so aussehen wie Barbie mal aussah. Die Puppe hat in der Zwischenzeit schon wieder eine ganz andere Gestalt… „Blödsinniges Unterfangen!“, sagt ihr jetzt hoffentlich alle. Es geht um Vorbilder, berufliche Neustarts, die Selbst-Positionierung und das Älterwerden. Doch! Es gibt sie, die weiblichen Vorbilder 50plus…. Wenn man jünger ist, macht es manchmal durchaus Sinn, sich an anderen Menschen zu orientieren. Obwohl: Weibliche Vorbilder waren eine Zeit lang ziemlich…

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Zwischen 1950 und 1980 geboren? Von der Kraft der Kriegsenkel…

Zwischen 1950 und 1980 geboren? Von der Kraft der Kriegsenkel…

Ich habe es geahnt: Meine Beschäftigung mit dem Buch von Ingrid Meyer-Legrand ist noch lange nicht beendet. „Die Kraft der Kriegsenkel“ heisst es. Und auch wenn es nicht das erste und einzige Buch zum Thema ist, gibt es vier Dinge, die mich sehr für grade dieses Buch einnehmen: Das Wort Kraft. Ja, ich zähle mich eindeutig zur Generation der Kriegsenkel. Und die ist größer, als Generationen sonst definiert werden. Sie umfasst die Jahrgänge der zwischen 1950 und 1980 Geborenen: Wir…

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Von der Septemberfrau, Rumpelstilzchen und Vulkanen…. Impressionen blogs50plus

Von der Septemberfrau, Rumpelstilzchen und Vulkanen…. Impressionen blogs50plus

Elvira Löber ist die Septemberfrau. Ich hab ja schon gerätselt, ob das eher mit ihrem Geburtsmonat oder dem Lebens-September zu tun hat… Ich bin der Frage nicht nachgegangen, weil ich grade diese Zweideutigkeit ihres Blognamens mag. Unter anderem…. Sie bietet „Inspiration und Impulse für Frauen, die das magische Alter von 50 Jahren erreicht haben oder darauf zustöckeln. Wir gehören noch lange nicht zum alten Eisen. Wir schimmern wie frisch poliertes Silber. Endlich haben wir die Freiheit, unser Leben so zu…

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Wir, unser Ego, die Aufklärung und die „digitale Gesellschaft“

Wir, unser Ego, die Aufklärung und die „digitale Gesellschaft“

„Wie kann eine zweite Aufklärung für die digitale Gesellschaft aussehen?“ Peter Diekmann heisst der Autor (meines Wissens nicht mit Kai verwandt), Manager Digitale Kommunikation bei der Bertelsmann Stiftung, und der Beitrag mit dem schönen Titel „Was Dampfmaschinen mit Digitalisierung zu tun haben und warum wir ein neues Zeitalter der Aufklärung brauchen“ steht bei Medium hier. Und mir juckt es dermaßen in den Fingern, dass ich darauf antworten muss. Ganz offensichtlich hat da schon länger was gegärt…. Vielen Dank für diese Frage!…

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Wie ein Buch mit einem Titel wie „Aufbrüche in Umbrüchen – Christsein und Kirche in der Transformation“ auch noch trösten kann

Wie ein Buch mit einem Titel wie „Aufbrüche in Umbrüchen – Christsein und Kirche in der Transformation“ auch noch trösten kann

Für mich stand immer fest: Kirche ist und war in Europa – bei allen Brüchen, Fehlern und sogar Verbrechen – eine unverbrüchlich Identität stiftende spirituelle, kulturelle und sozial wie gesellschaftlich, manchmal sogar politisch relevante Größe. Das hat einerseits mit meiner eigenen Sozialisation zu tun – von evangelischem Kindergarten bis Gymnasium -, andererseits mit meinem Studium unter anderem der Philosophie und Geschichte. Dass und warum „die Kirche“ – zu der ja auch Diakonie und Caritas mit all ihren Hilfsangeboten gehören –…

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Beruflicher Neustart mit 50plus: Mein Weg

Beruflicher Neustart mit 50plus: Mein Weg

Das letzte „Kapitel“ meiner kleinen Reihe rund um den beruflichen Neustart mit 50plus hieß ja „in Schwierigkeiten.“ Und ich muss sagen: Liebe Leserinnen (ist da zufällig auch irgendwo ein Mann?), ihr habt mich überwältigt mit euren Reaktionen, eurer Ehrlichkeit, den Beispielen aus eurem eignen Leben – noch einmal ganz herzlichen Dank dafür! Ihr habt mich auch dazu gebracht, jetzt noch ein Kapitel einzuschieben, das ich so gar nicht geplant hatte. Aber mittlerweile glaube ich, dass ich euch das schulde. Darum…

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Social Media und ich…. eine Geschichte mit Happy End,  #webseidank!

Social Media und ich…. eine Geschichte mit Happy End,  #webseidank!

Es mag seltsam klingen, aber ich gehe seit rund 20 Jahren regelmäßig, vor allem natürlich beruflich, mit dem Internet um und hab es trotzdem geschafft, bis vor etwa vier Jahren einen riesigen Bogen um alle Social-Media-Kanäle zu machen: „Will ich nicht, brauch ich nicht!“  Und heute gilt meine größte Dankbarkeit im Netz der Tatsache, dass sich selbst eine so gravierende Fehleinschätzung problemlos korrigieren lässt – mit Hilfe einer Menge wunderbarer Menschen. Ein solcher Mensch ist der Grund dafür, dass ich…

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Kreativität, Handschrift und meine Rolle als „Dolmetscherin“

Kreativität, Handschrift und meine Rolle als „Dolmetscherin“

Wir schreiben 1990-nochwas, das Jahrzehnt, das zumindest teilweise noch vom deutschen Boom der modernen, wilden Kunst der 80er Jahre profitiert. Mein Chef ist einer jener Galeristen, die in dieser Zeit zu den Stars der Kunstwelt zählten – und zwar völlig zu Recht: Hans-Jürgen Müller, Mitbegründer der Art Cologne, Autor des Buchs mit dem viel zitierten Titel „Kunst kommt nicht von Können“. Später geben wir gemeinsam Ausstellungskataloge heraus, verleihen Förderpreise an herausragende Künstler – etwa gemeinsam mit Bazon Brock -, werden…

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Warum ich glaube, dass wir kreatives Handwerk brauchen

Warum ich glaube, dass wir kreatives Handwerk brauchen

Keine Frage: Kreativ bin ich selbst. Aber genau genommen, kann ich nur schreiben. Und stricken. Wenn aber jemand Bücher binden, Hüte machen, Tische schreinern, Leder bearbeiten, Wolle färben und spinnen, eine Handdruckmaschine bedienen, Bilder restaurieren kann (um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen…) werde ich schwach. Und will mehr wissen. Mehr über das Material, die Technik und vor allem: Warum tut dieser Mensch das? Meine größte Bewunderung gilt all jenen, die ein kreatives Handwerk zu ihrem Beruf gemacht haben….

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