woman2style: „Es geht mir um Ausstrahlung und Selbstbewusstsein!“

woman2style: „Es geht mir um Ausstrahlung und Selbstbewusstsein!“

Susanne Niermann schreibt über ihren Blog woman2style in unserer gemeinsamen Plattform Blogs50plus über sich und ihren Blog: „Mit meinem Blog  möchte ich zeigen, dass mit 50 der Spaß an Stil und Mode noch lange nicht vorbei ist. Wir leisten es uns, nicht jedem Trend hinterher zu jagen, sondern können ganz entspannt und sehr experimentierfreudig mit den Dingen spielen, da wir längst wissen wie wichtig Authentizität ist. – Das versuche ich als Typberaterin, meinen Kunden zu vermitteln. Es geht mir um Ausstrahlung, Selbstbewusstsein, die schönen Dinge und die Freude am Leben. Neben Stylingtipps gibt es Reise-Impressionen, Inspirationen und vieles Schöne mehr.“

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Hallo Susanne, seit wann bloggst du?
Ich habe im Spätsommer 2015 mit meinem Blog „women2style“ begonnen

Gab es eine Idee, einen Traum, einen bestimmten Ansporn beim Start deines Blogs? 
Ich bin im wahren Leben Typ- und Imageberaterin und die Idee war mit Stylingbeispielen und –ideen den Kundinnen neue Möglichkeiten zu zeigen.

Hat sich diese Idee „woandershin“ entwickelt als vorher gedacht? Wenn ja: wohin?
Was am Anfang nur eine Unterstützung/Erweiterung der Beratung sein sollte, hat sich recht schnell zu einem eigenständigen Standbein entwickelt.

Sie gehört selbst zu ihrer Zielgruppe und ist ihr „eigenes Model“

Spielt das Älterwerden beim Bloggen für dich eine Rolle? Wenn ja: welche?
Ja, auf jeden Fall, da ich mein eigenes Model bin, zeige ich natürlich auch meiner Hauptzielgruppe (50plus) was ich so für Stylingideen habe. Es geht auch in allen anderen Bereichen immer darum, was mir selbst gefällt. Da ich immer älter werde, passen sich die Themen, die mich interessieren oder über die ich schreibe ganz natürlich an.

Gibt es einen Zeitplan, einen inhaltlich „roten Faden“ für Blogbeiträge? So etwas wie einen Redaktionsplan? 
Ja, einen Redaktionsplan gibt es. Da ich relativ viele Anfragen von Firmen bekomme, muss ich einen Zeitplan haben, damit ich weiß wo noch Platz ist. generell versuche ich nicht ähnliche Themen hintereinander zu legen, sondern zeitlich etwas zu versetzen. Demnächst möchte ich gern feste Tage für bestimmte Themenbereiche einführen. leider fehlt mir momentan einfach die Zeit um mehrmals in der Woche einen Post zu schreiben.

30 Stunden pro Woche sind viel!

Was ist mit dem Zeitfaktor? Wie viel Zeit pro Woche wendest du für deinen Blog auf? Kommt dir das manchmal auch zu viel vor – und was tust du dann?
Oh je, wenn man die ganze Social Media Bewerbung etc. dazu zählt und das muss man ja tun, gehört ja zum Bloggen dazu, sitze ich mindestens 30 Stunden in der Woche daran. Und ja – das finde ich manchmal deutlich zu viel. Dann versuche ich mir wenigstens eine Miniauszeit zu nehmen und einen halben Tag etwas ganz anderes zu tun.

Ist dein Blog rein privat oder gibt es berufliche Themen, Ziele, Wünsche, die sich in deinen Blogbeiträgen spiegeln? Spürst du da manchmal den „Spagat“ zwischen privat und öffentlich – und wie gehst du damit um?
Mein Blog ist aus dem oben genannten Anlass beruflicher Natur – ich verdiene damit Geld. Trotzdem hat es auch einen leichten privaten Anstrich, wenn ich zum Beispiel einen Instapost aus dem Urlaub mache oder einen Blogpost zu Tipps aus dem Urlaubsgebiet. ich versuche aber, so wenig wie möglich und nur so viel wie nötig aus dem privaten Bereich preiszugeben.

An welchen Punkten sagst/denkst du: „Ich bin erfolgreich mit meinem Blog“?
Wenn meine Leserzahlen steigen und ich Aufträge generiere oder schöne Kommentare bekomme oder Beratungsaufträge weil jemand meinen Blog toll findet, dann finde ich, bin ich erfolgreich. Trotzdem gibt es natürlich Zeiten an denen ich finde, dass die Arbeit in keinem Verhältnis zum Erfolg steht. Da mein Blog durchaus kommerziell ausgerichtet ist, ist Erfolg unbedingt ein Kriterium für mich.

„Im täglichen Handling flutscht es ganz gut!“

Wie sieht es aus mit der Technik: Hattest – oder hast du – manchmal technische Schwierigkeiten? Wie löst du die? Oder flutscht es immer perfekt?
Das wär schön, wenn es immer perfekt flutschen würde. Leider gibt es immer mal wieder kleinere oder größere Katastrophen. In diesen Fällen, oder wenn ich sonst partout nicht weiter komme, habe ich ein Helferlein, den ich dann solange anrufe, bis das Problem gelöst ist. Aber im täglichen Handling flutscht es eigentlich ganz gut.

Ich denke ja: Bloggen geht nicht ohne gute Netzwerke. Wie siehst du das, was tust du dafür? Und was macht für dich ein „gutes Netzwerk“ aus?
Leider bleibt einfach immer zu wenig Zeit fürs Netzwerken – ich versuche aber zumindest zu der ein oder anderen Netzwerkveranstaltung zu gehen. Da wir als Blogger ansonsten ja relativ allein arbeiten, finde ich den Austausch einfach so immens wichtig – ich lerne immer etwas dazu. Außerdem lerne ich immer wieder tolle neue Menschen kennen und das beflügelt wieder für die nächste Runde. jetzt gleich zum Beispiel gehe ich zu einer Netzwerkveranstaltung, dort gibt es heute neben dem Austausch auch ein konkretes Lernangebot.

Hast du noch Pläne für die Zukunft deines Blogs? Neue Projekte im Auge? Und verrätst du uns die?
Jaa mal schauen, ich würde gern etwas reiselastiger werden. Mal sehen, wie ich das in die Umsetzung bringen kann.

Mehr Gelassenheit …

Mal ganz unabhängig vom Bloggen: Was ist dein Lieblingsgedanke zum Thema Älterwerden? 
Mein Lieblingswort im Zusammenhang mit dem Älterwerden ist das Wort „Gelassenheit“. Noch arbeite ich daran und warte darauf mehr Gelassenheit zu erlangen … Aber ich bin hoffnungsvoll, denn an vielen kleinen Dingen stelle ich durchaus fest, dass manches einfach nicht mehr so wichtig ist, wie immer gedacht.

Vielen Dank, Susanne!

 

ÜbrigensNoch mehr spannende Porträts von 50plus-Bloggerinnen und -Bloggern findet ihr hier.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, seinen Blog auch bei Blogs50plus anzumelden – also bloggt, älter als 50 ist, und daraus auch kein Geheimnis macht, der kann sich weiterhin auch gern kostenlos bei der Plattform anmelden. Wir freuen uns immer über weitere Mitstreiter und Mitstreiterinnen!


 

Ich freue mich, wenn ihr diesen Beitrag in die Welt tragt ... danke!

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