Liebster Award: Meine Antworten auf die Fragen der Notaufnahmeschwester

Die Notaufnahmeschwester  hat mir einen Liebsten Award verliehen. Ich war und bin gerührt, danke dir, du Krankenschwester für besonders schwere Fälle…. In gewisser Weise bist du meine „Entdeckerin“ – denn zu diesem Zeitpunkt war das Unruhewerk grade mal drei Wochen alt. Das ist einfach nur toll!

Ich hab beschlossen, diese Chance wahrzunehmen und den Award zu meiner Sache zu machen – nein: zu unsrer Sache! Zur Sache der 50plus-Blogger. Dazu in diesem Beitrag mehr…. Doch erst einmal schulde ich der Notaufnahmeschwester ein paar Antworten….

Meine Antworten auf die 11 Fragen der Notaufnahmeschwester

  1. Wo und wie schreibt ihr am liebsten?
    In jeder Form und überall. Auf Papierschnipsel und am PC, auf dem Sofa, an Haltestellen beim Warten, im Bus, Im Café, mit Lärm um mich rum. Eher ungern im abgeschlossenen Kämmerlein.
  2. Mit wem würdet ihr Euch gerne mal länger unterhalten und über was? (Vergangenheit und Gegenwart)
    Mit Vivienne Westwood. Über Veränderungen der eignen Sichtweise, Mode(n) im Lauf der Zeit, die großen Fehler, die Menschen so machen und gemacht haben, über Zukunftschancen und über Rebellion als Stilmittel/Form der Lebensäußerung.
  3. Nach was riecht eure Kindheit?
    Komischerweise nach Keller. Leicht muffig, aber für mich sehr angenehm. Nach dem Keller im Haus meiner Kindheit. Der ging zwei Stockwerke runter. Und ich hatte nie Angst dort, fand es sehr aufregend, weil das ein so selten betretener Ort war.
  4. Wenn ihr einen Tag das Leben tauschen dürftet: mit wem würdet ihr gerne tauschen?
    Mit einem Tier. Säugetier, Fisch oder Vogel. Ich wüsste so gern, wie Tiere kommunizieren. Und was sie über die Welt so denken.
  5. Was habt ihr immer dabei, wenn Ihr das Haus verlasst?
    Hundekotbeutelchen (leer). Die stecken in jeder Tasche und Ritze, darum sind sie immer dabei – selbst, wenn ich das Haus ohne Hund verlasse.
  6. Welche Musik berührt gerade dein Herz?
    Gute Frage. Ist nichts Neues. Immer jede Art von Barockmusik. Mit allem von Johann Sebastian Bach kann man mich jederzeit wieder „zu mir selbst“ zurückholen (wenn ich mich „verlaufen“ hab…)
  7. Welches Buch hast du zuletzt gelesen und hat es sich gelohnt?
    Ich glaube, im Moment lese ich zum ersten Mal ein Buch nur deshalb, weil ich die Übersetzerin so mag: Isabel Bogdan hat „Ein untadeliger Mann“ von Jane Gardam übersetzt. Ich hab erst angefangen, aber es ist fein-ironisch englisch.
  8. Was ist dein Lieblingsurlaubsland?
    Island.
  9. Was isst du am liebsten? Was kochst du am liebsten?
    Gefülltes und Geschichtetes. Aufläufe. Gefüllte Zwiebeln, Tomaten, Weinblätter, Zucchini, Kohlrouladen… Gemüse muss immer dabei sein. Fleisch nicht immer. Wenn ich koche, darf es gern lange dauern. Zu zweit und mit einem Fläschchen Wein.
  10. Religion oder Wissenschaft? Die Gretchenfrage.
    Ich glaube, dass ich bin. Ich glaube, also bin ich. Gott hat die Welt und alles, was in ihr ist, erschaffen – nicht wir Menschen (sind wir viel zu blöd zu! Und das erste einzellige Irgendwas erst recht. Oder anders: Wenn sich aus diesem Irgendwas alles evolutionär entwickelt hat, ist es am Ende doch wieder nichts als Zufall…. Und was ist Zufall?! Eben!) Es gibt etwas, das ist größer als ich. Die Welt fasst sich in den Grund – das werde ich nie verstehen können, nur ahnen. In solchen Gedanken fühle ich mich geborgen. Die ändern sich nämlich nie, im Gegensatz zur Wissenschaft. Darum macht Wissenschaft mich nervös, Glauben nie. Ich bin evangelisch. Und möchte das manchmal auch gern laut sagen. (Darum: Danke für die Frage!)
  11. Was möchtest du einmal machen, hast dich aber bisher noch nicht getraut?
    Auto fahren. Hab nämlich (noch) keinen Führerschein, mache ihn aber grad – drückt mir die Daumen!

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