Weil wir es verdient haben: Zeit für Rosen. Der Blog von Astrid Sievers

Weil wir es verdient haben: Zeit für Rosen. Der Blog von Astrid Sievers

Wie alle hier Vorgestellten, ist auch die „Zeit für Rosen“ auf der Plattform www.blogs50plus.de vertreten. Betreiberin Astrid Sievers skizziert ihren Blog dort so: „Ein Blog über die Interessen und das Lebensgefühl der Generation 50plus. Die Beiträge erscheinen in den Kategorien Lebensgefühl, Wohlbefinden, Miteinander, Inspiration und Entdeckungen. Die Kategorie Arbeitswelt ist in Planung.“ Was mir sehr gut gefällt, ist schon mal die Begründung für die Titelwahl: „Für mich lag es auf der Hand, die Best-Ager-Welt mit einer Zeit für Rosen zu verbinden: Einfach deshalb, weil wir Rosen verdienen! Schließlich haben wir schon eine ganze Menge geleistet …“
Hier jetzt einige Impressionen zu Astrid, ihren Themen, der Blogentwicklung und -plänen. Und ein paar Gedanken zum Älterwerden.

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Übrigens: Wer möchte, kann seinen Blog gern jederzeit kostenlos auf der oben genannten Plattform anmelden – vorausgesetzt, das Alter stimmt. Mindestens 50 solltet ihr schon sein … Doch zurück zu Astrid Sievers:

Hallo Astrid, seit wann bloggst du eigentlich?
Seit Oktober 2017.

Gab es eine Idee, einen Traum, einen bestimmten Ansporn beim Start deines Blogs? Wenn ja: welchen?
Ich schreibe gerne und habe die Erfahrung gemacht, dass andere Menschen gerne lesen, was ich schreibe. Und ich fand die Idee besonders reizvoll, über eine Lebensphase zu schreiben, die von Veränderungen geprägt ist.

Hat sich diese Idee „woandershin“ entwickelt als vorher gedacht? Wenn ja: wohin?
Zuerst wollte ich Trends unseres Alters aufspüren, um über Themen zu schreiben, die möglichst viele Gleichaltrige interessieren. Jetzt schreibe ich – ganz frei – darüber, was mich gerade persönlich bewegt. Und freue mich darüber, wenn es anderen ähnlich geht. Oder wenn sie ihre ganz anderen Erfahrungen schildern.

„Ich schreibe rein nach Lust und Laune“

Spielt das Älterwerden beim Bloggen/bei der Auswahl der Themen für dich eine Rolle? 
Das Älterwerden gibt mir viele Themen vor, aber nicht alle.

Gibt es einen Zeitplan, einen inhaltlich „roten Faden“ für Blogbeiträge? Nach welchen Kriterien wählst du Themen aus?
Ich schreibe rein nach Lust und Laune. Es ist und bleibt mein Hobby, und darum mache ich mir in keinerlei Hinsicht Druck. Wenn ich auf Themen treffe, die mich beschäftigen, dann schreibe ich. Wenn ich gerade wenig Zeit und Muße habe, sammle ich höchstens Themen, die mir im Kopf herumspuken. Das kann alles sein, was uns im Alltag und im Zusammenleben so beschäftigt. Ich bin da nicht festgelegt.

Was ist mit dem Zeitfaktor? Wie viel Zeit pro Woche wendest du für deinen Blog auf? 
Ich hatte mir mal vorgenommen, wöchentlich zu schreiben, aber das klappt momentan nicht. Andere Dinge haben Vorrang. Das wird sich aber sicher wieder ändern.

Ist dein Blog rein privat oder gibt es berufliche Themen, Ziele, Wünsche, die sich in deinen Blogbeiträgen spiegeln? Spürst du da manchmal den „Spagat“ zwischen privat und öffentlich – und wie gehst du damit um?
Ja, ich nutze den Blog auch, um zu zeigen, dass ich schreiben kann und genau weiß, was Bloggen bedeutet. Und dass ich verstanden habe, wie man in den sozialen Netzen auf sich aufmerksam macht. Das – und meine Fortbildung zur Social Media Managerin – hat mich beruflich auf eine andere Schiene gebracht. Aber mit den Inhalten hat das nichts zu tun. Im Gegenteil: Dahingehend wurde ich in so manchen beruflichen Situationen schon belächelt…

An welchen Punkten sagst/denkst du: „Ich bin erfolgreich mit meinem Blog“? Oder ist Erfolg gar kein Kriterium für dich?
Als Erfolg verbuche ich, wenn Menschen mich im persönlichen Gespräch auf den einen oder anderen Blogbeitrag ansprechen. Wenn ich merke, da habe ich etwas angestoßen oder aufgegriffen. Die Interaktion auf meinen Kanälen (im Blog selbst und auf Facebook oder Twitter) hält sich eher in Grenzen. Aber ich habe gelernt, dass das eher normal ist. Die durchschnittliche Interaktionsrate bei Facebook liegt zum Beispiel bei unter einem Prozent, da darf man keine heißen Diskussionen erwarten. Als Erfolg verbuche ich übrigens auch, dass immer mal wieder ein Fan dazustößt und meinen Blog abonniert. Momentan schreibe ich für etwa 100 Leser.

Wie sieht es aus mit der Technik: Hattest – oder hast du – manchmal technische Schwierigkeiten? Wie löst du die? Oder flutscht es immer perfekt?
Am Anfang musste ich so manche technische Tücke lösen. Jetzt sind es immer wieder die Fotos, die mich viel Zeit kosten. Nämlich dann, wenn sie nicht das richtige Format haben oder die Qualität zu wünschen übrig lässt. Mein Ziel ist, mich wieder mehr der Fotografie zu widmen, und dazu gehört auch die Anschaffung einer guten Digi-Kamera.

Neues Projekt: Gedanken zum Thema Arbeitswelt 50+

Ich denke ja: Bloggen geht nicht ohne gute Netzwerke. Wie siehst du das, was tust du dafür? 
Ich habe bei Facebook die Gruppe Ü50 in Brühl gegründet und nach einiger Zeit eine Art Stammtisch in einer sehr netten Lokalität in Brühl ins Leben gerufen. Ich war und bin immer ein Fan von realen Begegnungen und habe so in den letzten Monaten schon viele nette Menschen kennen gelernt. Auch die App „nebenan.de“ habe ich auf diese Weise genutzt. Aber wer meinen Blog kennt, der weiß das ja schon, ich habe über die App und über meine Initiative geschrieben.

Hast du noch Pläne für die Zukunft deines Blogs? Neue Projekte im Auge? 
Da ich gerade in einen neuen Job gewechselt bin, werde ich in nächster Zeit meine Gedanken zum Thema Arbeitswelt 50+ online stellen. Hier habe ich in den letzten Jahren viele interessante, bewegende und merkwürdige Erfahrungen gemacht. Ich bin der Meinung, wir Best Ager sollten viel mehr darüber sprechen – auch öffentlich.

Die Lebensphase ü50 kann außerordentlich spannend sein!

Mal ganz unabhängig vom Bloggen: Was ist dein Lieblingsgedanke zum Thema Älterwerden? 
Ich mache gerade die Erfahrung, dass man sich von vielen Konventionen durchaus gut verabschieden kann. Das Besinnen auf sich selbst ist ein großes Thema, das mir gefällt. Ich empfinde diese Lebensphase Ü50 mittlerweile (das war nicht immer so) als außerordentlich spannend und bin sehr neugierig darauf, wie sich die nächsten Jahre so gestalten lassen. Neugierde und Gelassenheit zu kultivieren, das ist mein persönliches Ziel.


 

Ich freue mich, wenn ihr diesen Beitrag in die Welt tragt ... danke!

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