Momentaufnahmen, Ungerechtigkeiten, Schönes & Krankheiten: 365 Grad. Ein Blog

Momentaufnahmen, Ungerechtigkeiten, Schönes & Krankheiten: 365 Grad. Ein Blog

Man ist ja nie zu alt um Neues zu lernen. Nach über 20 Jahren im Beruf, machte ich mit 42 eine zweijährige Umschulung und nachdem ich mit 56 frühzeitig in den Ruhestand trat, kam ich auf die Idee, mir eine Homepage zuzulegen. Die Frage war nur: wie? Als dann mein Lebensgefährte mir bei nPage eine Homepage erstellt hatte, fing ich ganz langsam an, mir daraus nach und nach einen Blog zu bauen. Nach sechs Jahren bei nPage bin ich umgesattelt auf WordPress und dass liegt nun auch schon fast dreieinhalb Jahre zurück.

Ich trennte mich aber auch von meinem Nickname “menzeline” und nannte meinen neuen Blog “365°”. Ungewöhnlicher Blogname, aber das Jahr hat nun mal 365 Tage an denen ich viel sehe, höre und erlebe, denn das Leben ist nicht langweilig. Das Leben hat immer etwas zu bieten, egal ob hitzig oder kühl, Bilder, Rezepte, Momentaufnahmen, Urlaub, Aufregungen, Ungerechtigkeiten, Schönes und Krankheiten. All das halte ich fest und teile es gerne mit meinen Mitmenschen.

 

Liebe Roswitha, seit wann bloggst du eigentlich schon?
Seit 2010. Erst bei nPage, seit 2016 dann bei wordpress.

Gab es eine „Initialzündung“ zum Start deines Blogs?
Mein Mann hat das im Internet aus Spaß ausprobiert und ich war von dieser Art der Kommunikation von Anfang an so begeistert, dass mir mein Mann auch eine Seite einrichtete und ich dort die ersten eigenen Schritte wagte.

Für wen vor allem schreibst du? Wer ist deine wichtigste Zielgruppe?
Hauptsächlich schreibe ich für mich, so eine art öffentliches Tagebuch, ich freue mich natürlich wenn auch andere Menschen meinen Blog besuchen und ihnen das, was sie vorfinden, interessiert und kommentieren.

Haben sich Themen und Zielgruppen im Lauf der Zeit verändert?
Die Themen auf meinem Blog sind durch mein Leben bestimmt und können im Laufe der Zeit variieren. Eine bestimmte Zielgruppe suche ich nicht.

Was war dein schönstes Blog-Erlebnis?
Es ist immer wieder schön, wenn man Menschen, mit denen man im Internet in Verbindung getreten ist, im wahren Leben von Angesicht zu Angesicht kennen und schätzen lernt.

Gab oder gibt es Momente, in denen du denkst, „och nö! Bloggen ist eine ganz blöde Idee – hätte ich das bloß nie angefangen!“?
Natürlich gibt es auch solche Momente. Zum Beispiel, wenn das Bloggen einem mehr Zeit raubt, als man eigentlich vorhatte, damit zu verbringen.

Wie sieht es aus mit der Technik: Hattest – oder hast du – technische Schwierigkeiten? Wie löst du die?
Aller Anfang ist schwer und für den Rest gibt es ja meinen Mann und einen lieben Freund, die mir beide geduldig technischen Support leisten.

Glaubst du, dein Blog ist irgendwie anders als der von etwa 20 Jahre jüngeren Menschen? Wenn ja: In welcher Hinsicht?
Wahrscheinlich. Ich beschäftige mich auf meinem Blog zum Beispiel wenig mit Mode, Beauty, Kino, Musik, Sport oder Politik.

Was ist mit dem Zeitfaktor? Wie viel Zeit pro Woche wendest du für deinen Blog auf? Wünschst du dir, es wäre mehr? Oder weniger? Hast du für das Bloggen andere Aktivitäten zeitlich „runtergefahren“?
Am Anfang habe ich sehr, sehr viel Zeit investiert. Täglich mehrere Stunden. Mittlerweile ist mir aber bewusst, dass es auch noch eine Welt außerhalb des www gibt. Man muss lernen, Prioritäten zu setzen.

Wie hältst du es mit Werbung in deinem Blog?
Gezwungenermaßen akzeptiere ich dies. Ein werbefreier Blog wäre natürlich schöner, aber auch mit Kosten verbunden.

Was für Blog-Pläne hast du für die Zukunft?
Solange meine Gesundheit und die DSGVO es zulassen, blogge ich erstmal weiter fröhlich vor mich hin.

 

Vielen Dank, Roswitha, für deine Zeit, deine Antworten – und gleich auch noch den einleitenden Text!

 

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Ich freue mich, wenn ihr diesen Beitrag in die Welt tragt ... danke!

4 Gedanken zu „Momentaufnahmen, Ungerechtigkeiten, Schönes & Krankheiten: 365 Grad. Ein Blog

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