Trotz KI bin ich im Netz noch sichtbar. Ein Glück! Vor allem für das Schreiben eigener Bücher

Trotz KI bin ich im Netz noch sichtbar. Ein Glück! Vor allem für das Schreiben eigener Bücher

Ja, es gibt noch immer einiges Interesse an meiner Arbeit als Buchhebamme …  Ich bekomme durchaus noch Anfragen. Und rätsle natürlich täglich: Wie kommt das, obwohl ich es doch mehr oder weniger aufgegeben habe, mit oder gegen die „Krake KI“ arbeiten zu wollen?

Kommunikation zählt

Zum Beispiel durch Interviews, podcasts, öffentliche Gespräche … Und davon gibt es zum Glück einige. Und ich dokumentiere sie alle regelmäßig … Natürlich nicht die kleinen LinkedIn-Geplänkel (die es durchaus auch gibt …), sondern die größeren Dinge. Finde ich sinnvoll, denn in manchen dieser längeren Gespräche verrate ich durchaus einiges über mich und meine Arbeit. Was wiederum potenziellen Kundinnen und Kunden die Entscheidung für oder gegen mich erleichtern dürfte. Denn die EINE Antwort auf die Frage „Wer kann mich beim Schreiben eines eigenen Buchs unterstützen?“, die gibt es ja sicher nicht. Natürlich – und auch darum gehört dieses Thema hierher – entscheiden sich vor allem „ältere Menschen“ – für eine Kooperation mit mir. Und das ist auch völlig richtig so … Finde ich jedenfalls.

Doch in diesen Interviews kommen durchaus auch noch andere Themen zur Sprache … Etwa: Macht Schreiben glücklich? (Definitiv: ja!) Oder: Wie kommen Bücher eigentlich „auf die Welt?“ Oder: Welche Rolle spielt der Eigensinn in meiner Arbeit? Ganz wichtig finde ich auch die Frage: „Wie ist es, mit dir zusammenzuarbeiten?“ Und dann gab es noch die Frage, was ein „gutes Lektorat“ eigentlich ausmacht …

All das sind Themen, auf die ich ausführlicher in den verschiedenen Interviews eingehe. Und ich bin dankbar für jede Frage, die mir da gestellt wurde – das ist gute Kommunikation! Und KI war dafür an keiner Stelle notwendig. Nachzulesen hier.

Wie kommt ein Buch auf die Welt? Logo-Bild der Buchhebamme mit aufgeschlagenem Buch auf orangem Grund

Vernetzung zählt

Ja, ohne Netzwerk geht jeder noch so starke Mensch im weltweiten Netz schlicht unter. Ist einfach so. Und ausnahmsweise auch mal gar keine Frage, ob mit oder ohne KI … Umso mehr liebe ich unser starkes Netz auf der Plattform der Blogs50plus: Das sind momentan 307 Menschen, die nicht mehr ganz jung sind, Bloggen, sich informieren, untereinander austauschen, Spaß daran haben … fantastisch! Denn das Ganze ist ja nicht erst „gestern“ entstanden, sondern existiert und behauptet sich schon seit zehn Jahren. Zehn Jahre!  Da sag‘ noch einer. sichtbar wird man nur über KI! Miner Ansicht nach ganz falscher Ansatz … Sichtbar werden können wir durchaus auch aus eigener Kraft. Mit eigenen Entschlüssen. Und Inhalten.

Und an einer Stelle habe ich mich dann doch noch mit KI vernetzt … Nur aus Spaß. Und fand es gar nicht mal so schlecht. Denn ich habe dabei keine fremden Inhalte „geklaut“, sondern sozusagen öffentlich Selbstgespräche geführt … Ich rede von den Mini-Podcasts, die NotebookLM aus und mit meinen eigenen Blogs und Websites erstellt hat. Eine Art Zusammenfassung – fünfmal für meine fünf Websites einzeln. Doch mit diesen Zusammenfassungen fühle ich mich in meiner Arbeit ziemlich treffend beschrieben. Ja, es ist eine Art Bauchpinselei … doch das ist ja manchmal auch ganz schön … Das gute Gefühl für mich dabei ist: Es geht allein um meine ureigene Arbeit, nichts anderes als meine Texte bilden dabei die Grundlage. Nachzulesen hier. 

Chatty weiß´, was wir wollen … Oder: das Schreiben eigener Bücher

Ich denke schon, dass die aufgezählten Dinge genau die Grundlage bilden, mit der eine neue Kundin mich neulich kontaktierte und auf meine Frage, wie sie mich denn gefunden habe, antwortete: „Tja, mein Chatty kennt mich mittlerweile ja ganz gut … Und er war der festen Überzeugung, dass SIE genau die Richtige für mich sind!“

Ich staunte ein bisschen …

Denn diese Frau wollte mich gar nichts mehr fragen, schließlich hatte mich „Chatty“ ihr empfohlen – da muss wohl nicht mehr groß nachgefragt werden …

Immerhin: Sie wollte ein Buch schreiben, liebte den Begriff „erzählendes Sachbuch“ mindestens so sehr wie ich. Und war über 50. Ja, das passt wirklich perfekt.  Und die Gründe, aus denen jemand zu so einer Überzeugung kommt, sind in so einem Fall dann tatsächlich nicht mehr allzu wichtig.


 

2 Kommentare zu „Trotz KI bin ich im Netz noch sichtbar. Ein Glück! Vor allem für das Schreiben eigener Bücher

  1. „Trotz KI …“? Jetzt erstrecht! 😉

    Suchmaschinen, seit die sich auch immer häufiger auf vermeintlich intelligenten, automatisierten Elektronenbums verlassen, nutze ich nur noch selten. Überall nahezu identische Ergebnisse, viel Kommerz und noch mehr Schwurbel als Information/Quellen zu dem, was man sucht.

    Für mich werden Blogs immer wichtiger (auch, wenn es da mittlerweile viele rein kommerzielle „Wie Du dies und das in 10 Sekunden…“-Erlebnisse zu bewundern gibt). Über Suchmaschinen finde ich schon lange fast nichts mehr, ich hangle mich inzwischen lieber von Blog zu Blog: Verlinkungen zu Urpsrungsbeiträgern oder Kommentaren sind oft Gold wert – also, mir persönlich, den „Suchmaschinen“ wohl eher weniger. 😉

    So, bin ich denn auch, vor Wochen schon, auf Dein/Euer Blog gestoßen. Wie andere Seiten hüte ich es in meinen Favoriten oder, seit mittlerweile ein paar Monaten, zusätzlich auch im RSS-Reader.

    Und weil ich beim beim Lesen so vieler schöner Seiten wieder auf den Geschmack gekommen bin, selbst wieder was eigenes zu machen, hab ich nun, im Zarten Alter von 60, beschlossen, mir auch wieder was zu basteln. Knapp zwei Jahrzehnte, seit ich zuletzt regelmässig gebloggt habe. Was Suchmaschinen finden oder irgenwelche Intelligenzen gerne klauen würden, das kann und werde ich dabei aber bestimmt nicht berücksichtigen.

    Mach(t) man schön weiter. Ich hab mich doch so dran gewöhnt. 😉

    LG
    Heiko

    1. Hallo Heiko,
      ja, das mit dem Suchen, Speichern und (eigensinnigen) Auffinden der Inhaltsquellen, die MIR wichtig sind, mache ich mittlerweile ganz ähnlich. Danke für deine Ergänzungen!
      Maria

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Consent Management Platform von Real Cookie Banner